Thomas Ankum

 
Thomas Ankum wurde 1961 in Luzern, Schweiz, geboren.
Von 1982-1987 studierte er an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag. Thomas Ankum lebt und arbeitet in Den Haag.
In seiner dritten Ausstellung in der Galerie Grashey zeigt Ankum neue Arbeiten.
 









Ausstellungen (Auswahl):
1999               Nanky de Vreeze Living Stone Gallery, Amsterdam; Grafisch
                        Museum Groningen, Groningen; Königliche Akademie der
                        Bildenden Künste, Den Haag
                        Galerie Grashey, Konstanz
2001/2004    Galerie Horst Dietrich, Berlin
2003               artist in Residence, Galerie Grashey mit Ausstellung
 

Thomas Ankum war auf wichtigen Kunstmessen vertreten: Art Frankfurt, KunstRai Amsterdam, Kunst Zürich, Contemporary Art Fair, Los Angeles; Art Basel
In seiner dritten Ausstellung zeigt er Arbeiten, die in den letzten Monaten entstanden sind. Radierungen, schwarz-weiß, die auf den ersten Blick wie Fotografien wirken, beim zweiten Blick erkennt man die künstlerische Handschrift des Ätzens. Es entstehen Serien, eine typische Arbeitsweise des Künstlers Thomas Ankum. So gibt es auch von den abstrakten Radierungen, die ein beiläufiges, zufälliges Motiv zur Darstellung bringen, mehrere Drucke und zwar in verschiedenen Farbtönen, die an Erdtöne erinnern. Hier entstehen neue Sehmomente für den Betrachter.
In den Bildern auf Leinwand mit den Motiven Berge, Wald, Himmel verwendet Ankum einen Raster. Die Struktur gewinnt er von einem sog. „bitmap“-Raster, ein Bildelement, das man normalerweise nur nach der Vergrößerung einer Drucksache sieht. Bei extremer Vergrößerung erscheint eine Subkultur von asymmetrischen Punkten, die sich zufällig verteilen. 
 
Thomas Ankum verbrachte im letzten Jahr drei Monate in der Bronzewerkstatt in Eindhoven (NL), einer Werkstatt in der bereits bekannte Bildhauer gearbeitet haben. Hier finden die Künstler ideale Bedingungen für eine Beschäftigung mit dem Thema Skulptur. Thomas Ankum konnte einige Bronzeskulpturen schaffen. Besonders erwähnenswert ist die in den Raum ragende Skulptur einer Brücke, die im Original in den Schweizer Bergen steht.

Bilder

 
Val Tschiel-Brücke, 2005, Bronze, 30 x 110 x 21 cm
 
 
o.T., 2004, Radierung, 80 x 110 cm
Auflage : 4
 
 
o.T., 2005, Radierung, 80 x 60 cm
Auflage 5
 
 
Raumansicht