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Gabriela Morschett , geb. 1955 in Stettin. Lebt und arbeitet in Müllheim bei Freiburg i.Br., 1987-1991 Studium an der Freien Hochschule für Bildende Kunst in Freiburg i.Br.; 1993 Markgräfler Kunstförderpreis Werke von Gabriela Morschett wurde erstmalig 2002 in der Galerie mit Drahtplastiken und Zeichnungen gezeigt. Selten wird in der zeitgenössischen Kunst mit dem Material Draht im plastischen Bereich gearbeitet. Ihre figurativen Plastiken sind „von der konkreten Auseinandersetzung des Individuums mit seiner Umgebung, der Gesellschaft und zwischenmenschlichen Funktionsweisen geprägt. ...Die Linien bilden hier, ähnlich Nerven- und Aderbahnen, das Gerüst eines hüllenlos gewordenen Körpers“ (Antje Lechleiter, Kat. G. Morschett, 1999). Eine sinnvolle Ergänzung zu den dreidimensionalen Plastiken aus Eisendraht bilden die Zeichnungen. Die Verdrahtung im Plastischen wird in den schwarz-weiss Zeichnungen ins feine Netzwerk der Linien übertragen und erreicht dennoch haptische Qualitäten. Zitat: „Durch die von mir angewendete Methode des automatischen Zeichnens versuche ich das Unbewusste als Inspirationsquelle zu erschließen..... Die Zeichnungen lesen sich wie ein zweidimensionales Vorstadium der Skulptur. Die Arbeiten beziehen ihre Dynamik aus dem Osziliieren der Linie und dem Liniengewirr, der Verdichtungen und Verstrebungen. Die Struktur ist Folge eines Prozesses.“ (G. Morschett, Kat. 2001) |
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Identität, 2000, Eisendraht, schwarz geglüht, 146 cm und Identität, 2001, Eisendraht, schwarz geglüht, 174 cm
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Tagtäglich, 2001, Tusche, Bristolkarton/Leinwand, je 45x45 cm |
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